Samstag, 20. Juli 2019

Dienstabend am 05.10.18

Nachdem wir beim September-Dienstabend zwei Einsatzübungen mit den beiden Löschgruppenfahrzeugen durchgeführt hatten, stand für den Oktober-Dienstabend die Vorbereitung auf die dunklere Jahreszeit im Mittelpunkt. Aufgeteilt in drei kleinere Gruppen wurden drei Stationen unter Leitung von Marcel Buse, Helge Huckfeldt und Hannes Berend abgearbeitet.

Ausbildungsteil Absichern und Ausleuchten der Einsatzstelle.

Eine Station beschäftigte sich mit allen technischen Geräten, die zum Absichern und Ausleuchten der Einsatzstelle auf beiden Fahrzeugen verlastet sind. Hier stehen uns diverse Scheinwerfer, Blitzleuchten und Leitkegel zur Verfügung, um zumindest an ausgewählten Stellen die Nacht zum Tag werden zu lassen. Nur so können wir auch in der Nacht sicher arbeiten und anderen helfen.

Ausbildungsteil Retten und Selbstretten

An Station 2 wurde das Thema Knoten und Stiche mit dem Schwerpunkt Retten und Selbstretten wiederholt und vertieft. Immer wieder kann es im Einsatz vorkommen, dass wir Personen oder uns selbst aus Höhen und Tiefen retten müssen. Hierfür stehen uns in erster Linie die Feuerwehrleinen und Feuerwehr-Haltegurte zur Verfügung. Da es sich bei der Rettung i.d.R. um kritische Einsätze handelt, müssen die Handgriffe und Knoten immer wieder trainiert werden.

Ausbildungsteil Digitalfunk

Station 3 beschäftigte sich mit dem Thema Digitalfunk. Um auch an ausgedehnten Einsatzstellen, bei denen die direkte Kommunikation "Auge in Auge" nicht immer möglich ist, sicher kommunizieren zu können, stehen uns Funkgeräte zur Verfügung. Nachdem hier einige Jahrzehnte analoge Funkgeräte zum Einsatz kamen, stehen uns seit 2 Jahren modernere Digitalfunkgeräte mit deutlich größerem Funktionsumfang und etwas anderer Bedienung zur Verfügung. Auch diese neuen Handgriffe müssen immer wieder in Ruhe trainiert werden, um im stressigen Einsatz sicher agieren zu können.

Zum Abschluss des Dienstabends wurden einige organisatorische Dinge, wie die geplante Wahl eines zweiten Gruppenführers auf der Jahreshauptversammlung im Januar besprochen. Für ein paar Kameraden ging es nach dem Dienst zügig ins Bett, da bereits am Samstagmorgen ein Atemschutzsonderdienst in Wasbek auf dem Programm stand.