Um die Mittagszeit wurden wir zu einem medizinischen Notfall mit unserer AED-Gruppe hinzu alarmiert. Wir waren innerhalb von zwei Minuten mit sechs Leuten vor Ort und weitere neun Kameraden sind die Einsatzstelle ebenfalls angefahren. Weiterhin waren zwei Kräfte der BF Neumünster in zivil noch vor dem Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt mit dabei, sodass der Person angemessen und schnell geholfen werden konnte. Im weiteren Verlauf haben die Profis vom Rettungsdienst übernommen und wir konnten nach rund 30 Minuten wieder einrücken.
Heute Nachmittag wurden wir zu einer brennenden Heizung in die Poststraße gerufen. Hier kam Rauch aus der Decke in einer Wohnung.
Vor Ort fanden wir einen Schwelbrand an einer elektrischen Heizung vor und schalteten das Haus unverzüglich stromlos. Im weiteren Verlauf wurde die gesamte Doppelhaushälfte intensiv erkundet und Teile der Decke geöffnet, um z.B. mögliche Glutnester zu entdecken. Hierzu kam u.a. die Wärmebildkamera zum Einsatz, da mit dem menschlichen Auge nur ein paar Verfärbungen im Deckenbereich erkennbar waren.
Aufgrund der schneebedeckten und glatten Straßen war die Poststraße zum Schutz der Einsatzkräfte für ca. zwei Stunden voll gesperrt.
Aufgrund des Alarmierungsstichworts "Feuer in einem Gebäude" in Kombination mit der Tageszeit (zwischen 6 und 18 Uhr) wurden auch die FF Arpsdorf und die FF Wasbek von der Leitstelle als Verstärkung alarmiert. Beide Wehren sorgten für den Aufbau der Wasserversorgung zu unserem LF10, die dann aber nicht benötigt wurde. Beide konnten zügig wieder zurückbauen und aus dem Einsatz entlassen werden. Zudem waren die Polizei und ein RTW aus Neumünster vor Ort. Die Feuerwehr Padenstedt war mit 17 Kräften vor Ort, von denen zwölf auch ausgebildete und taugliche Atemschutzgeräteträger sind.
Inklusive der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft zog sich der Einsatz bis 18 Uhr.