Zu einem für eine Freiwillige Feuerwehr sehr dankbaren Zeitpunkt, Sonntagabend zur Abendbrotzeit, wurden wir zu einem brennenden Gasgrill alarmiert. Nur drei/vier Minuten nach der Alarmierung waren die ersten beiden Fahrzeuge bereits unterwegs, doch dann wurde die Anfahrt am beschrankten Bahnübergang der Kreisstraße 12 kurzzeitig unterbrochen.
An der Einsatzstelle war in der Zwischenzeit die Gasflasche komplett leer gebrannt, sodass sich unsere Maßnahmen auf den Einsatz der Kübelspritze und den Gartenschlauch beschränkten. Mit der Wärmebildkamera wurden diese Aktivitäten unterstützt.
Vorbildlich hatten die Anwohner bereits die beiden PKW aus dem Carport gefahren und auch den brennenden Gasgrill vom Vordach der Terrasse entfernt, sodass der Grill ausbrennen konnte, ohne andere Sachgüter zu schädigen. Leider hat sich der Anwohner bei der Aktion Verbrennungen zugezogen, sodass die leicht verletzte Person vorsorglich im Krankenhaus untersucht wurde.
Fahrzeug Nr. 3 und 4 inkl. Besatzung waren unterdessen im Feuerwehrhaus in Bereitstellung und mussten nicht mehr ausrücken. Nach rund einer Stunde, waren alle Kräfte wieder Zuhause.
Auf Wunsch unserer Bürgermeisterin Katrin Beckmann haben wir heute Nachmittag den Wanderweg im Barnaheredder gesichert. Ein Ast drohte zu fallen. Mittels Bockleiter und Astsäge konnten wir den Ast einkürzen, aber nicht komplett an der Bruchstelle entfernen. Diese Aufgabe übernehmen die Gemeindemitarbeiter Anfang der Woche. Zum Schutz der Passanten haben wir den Bereich sicherheitshalber abgesperrt.
Vom Einsatz der Motorkettensäge in ~12m Höhe haben wir auch zu unserem eigenen Schutz am Sonntagnachmittag abgesehen. Unsere vierteilige Steckleiter reicht nur bis maximal 8m.
Insgesamt waren unsere vier Kräfte rund eine Stunde beschäftigt.
Die Serie der ominösen Alarmierungen geht weiter. Um 22:39 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall in die Osterheide alarmiert. Dort sollte ein PKW innerorts mit einem Baum kollidiert und eine Person eingeklemmt sein. Noch während sich unsere Kräfte im Feuerwehrhaus umgezogen haben, kam um 22:41 Uhr die Einsatzabbruch-Meldung durch die Leitstelle Mitte. Die Person sei doch nicht eingeklemmt und nur leicht verletzt.
Daraufhin haben wir alle Aktivitäten eingestellt. Parallel waren bereits Kräfte der Polizei vor Ort und die Berufsfeuerwehr Neumünster mit dem Rüstzug auf Anfahrt. Auch der alarmierte Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 42 konnte den Anflug abbrechen.
Für die Arbeit der Polizei war die Hauptstraße, in der sich der Unfall ereignete, kurzzeitig gesperrt.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurde am 07.02.26 um 16:07 Uhr zum Bahnübergang im Bereich Padenstedt-Kamp an der Kreisstraße K12 alarmiert. Hier war ein Regionalzug mit einer Person kollidiert.
Kurz nach dem Eintreffen war klar, dass es die nächsten Stunden in erster Linie ein Polizeieinsatz sein würde. Dennoch galt es eine Vielzahl von Aufgaben abzuarbeiten, um die Bahnstrecke Hamburg-Neumünster möglichst schnell wieder freizugeben. Die Kreisstraße 12 war während des Einsatzes ebenfalls voll gesperrt, sodass ein Schwerpunkt auf der Verkehrssicherung lag. Diese Maßnahmen zogen sich bis 19 Uhr.
Parallel wurde die Unfallstelle für die Arbeit der Polizei bestmöglich ausgeleuchtet. Weiterhin galt es den Lokführer und die Reisegäste sowie Fußgänger z.T. rettungsdienstlich zu sichten und bis zum Eintreffen des PSNV-Teams zu betreuen.
Im Anschluss folgten bis circa 19:45 Uhr umfassende Reinigungsarbeiten an der Unfallstelle und an unserem eingesetzten Gerät. Zurück im Feuerwehrhaus wurden wir von einem weiteren PSNV-Team des Kreises in Empfang genommen, um ein Einsatz-Nachsorgegespräch zu führen, welches in die Einsatznachbesprechung überging. Die letzten Kräfte waren erst sechs Stunden nach der Alarmierung zurück zuhause.
Um die Mittagszeit wurden wir zu einem medizinischen Notfall mit unserer AED-Gruppe hinzu alarmiert. Wir waren innerhalb von zwei Minuten mit sechs Leuten vor Ort und weitere neun Kameraden sind die Einsatzstelle ebenfalls angefahren. Weiterhin waren zwei Kräfte der BF Neumünster in zivil noch vor dem Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt mit dabei, sodass der Person angemessen und schnell geholfen werden konnte. Im weiteren Verlauf haben die Profis vom Rettungsdienst übernommen und wir konnten nach rund 30 Minuten wieder einrücken.
Heute Nachmittag wurden wir zu einer brennenden Heizung in die Poststraße gerufen. Hier kam Rauch aus der Decke in einer Wohnung.
Vor Ort fanden wir einen Schwelbrand an einer elektrischen Heizung vor und schalteten das Haus unverzüglich stromlos. Im weiteren Verlauf wurde die gesamte Doppelhaushälfte intensiv erkundet und Teile der Decke geöffnet, um z.B. mögliche Glutnester zu entdecken. Hierzu kam u.a. die Wärmebildkamera zum Einsatz, da mit dem menschlichen Auge nur ein paar Verfärbungen im Deckenbereich erkennbar waren.
Aufgrund der schneebedeckten und glatten Straßen war die Poststraße zum Schutz der Einsatzkräfte für ca. zwei Stunden voll gesperrt.
Aufgrund des Alarmierungsstichworts "Feuer in einem Gebäude" in Kombination mit der Tageszeit (zwischen 6 und 18 Uhr) wurden auch die FF Arpsdorf und die FF Wasbek von der Leitstelle als Verstärkung alarmiert. Beide Wehren sorgten für den Aufbau der Wasserversorgung zu unserem LF10, die dann aber nicht benötigt wurde. Beide konnten zügig wieder zurückbauen und aus dem Einsatz entlassen werden. Zudem waren die Polizei und ein RTW aus Neumünster vor Ort. Die Feuerwehr Padenstedt war mit 17 Kräften vor Ort, von denen zwölf auch ausgebildete und taugliche Atemschutzgeräteträger sind.
Inklusive der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft zog sich der Einsatz bis 18 Uhr.