Wenige Sekunden, nachdem das LF8/6 aus dem Einsatz in Arpsdorf entlassen war, wurde die Alarmstufe bei einem Feuer in Wasbek im Rahmen der Ersterkundung aufgrund der Rauchentwicklung und lauter Knallgeräusche in dem eng bebauten Gebiet auf "Feuer-Standard" erhöht, was zur Alarmierung der FF Padenstedt geführt hat und das LF8/6 konnte mit 1/8 auf direktem Weg von Arpsdorf über Ehndorf nach Wasbek durchziehen.
Wenige Minuten später wurde mit der Einsatzleitung in Aprsdorf abgestimmt, dass sämtliche Padenstedter Kräfte mit Ausnahme des MZF abrücken können, um ggfs. in Wasbek zu unterstützen. Somit waren weitere 11 Kameraden auf Anfahrt und drei weitere aus Padenstedt kommend mit dem Privat-PKW unterwegs.
Bei Eintreffen der ersten Padenstedter Kräfte in Wasbek war das Feuer von den Wasbeker Kameraden bereits unter Kontrolle gebracht bzw. wenig später mit dem Schnellangriff des TLF16/24 gelöscht, sodass keine Unterstützung erforderlich war.
Entgegen erster Eindrücke, das Feuer könnte sich auf angrenzende Gebäude ausbreiten, war letztendlich nur eine Freifläche betroffen und der Einsatz schnell wieder beendet.
An einem Bahnübergang in Arpsdorf kam es gegen 15:45 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem Güterzug und einem herrenlosen Kleinanhänger, der sich von einem Rasenmähertraktor beim Überqueren des Bahnübergangs gelöst hatte. Außer Blechschäden ist zum Glück nicht viel passiert und auch der Anhänger konnte von den eingesetzten Kräften ohne schweres Gerät vom Zug getrennt werden, der im Anschluss die Fahrt eigenständig fortsetzen konnte.
Erstmalig kam bei diesem Einsatz die Rettungsplattform mit Gleisfahrwerk zum Einsatz, sodass die Trümmerteile sehr schonend aus dem Gleisbereich abtransportiert werden konnten.
Die Bahnstrecke zwischen Neumünster und Hamburg war dennoch knapp zwei Stunden in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt.
Parallel zu diesem Einsatz kam es zu einem Feuer in Wasbek, sodass freie Kräfte umgehend in Richtung Wasbek-Bullenbek verlagert wurden.
Auf dem Rückweg von einer Ausbildungsfahrt mit dem MZF bemerkten zwei Kameraden eine Rauchentwicklung im Kleinredder. Parallel ertönte um 18:32 Uhr die Sirene, denn auch andere Anwohner hatten bereits zum Telefonhörer gegriffen und leider zunächst nicht direkt den Notruf gewählt, sondern den Umweg über einen Anruf beim Wehrführer gewählt.
Während die beiden Kameraden zwei Brandstellen im Querredder mit dem Schnellangriff löschten und im Nachgang einen Passanten betreuten, kümmerte sich die Besatzung des LF10 um eine mehrere Quadratmeter große Fläche im Kleinredder und erstickte hier ebenfalls die Flammen, sodass nur geringe Schäden an der Vegetation entstanden. Dennoch dauerte der Einsatz inkl. Nachbereitung fast 1,5 Stunden.
In den letzten Wochen kam es mehrfach zu ähnlichen Kleinbränden, die von Kameraden in zivil gelöscht wurden.
Am 16. Januar meldeten Bewohner Gasgeruch in ihrem Haus. Maßnahmen seitens der Feuerwehr, abgesehen von der Belüftung des Hauses, waren nicht erforderlich.
Ein Techniker der Stadtwerke konnte eine minimal erhöhte Konzentration Erdgas nachweisen, aber eine Explosionsgefahr bestand nicht. Auf der Suche nach einem möglichen Leck war die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen weiterhin vor Ort und circa eine Stunde im Einsatz.
Das neue Jahr ist nur wenige Minuten alt, als wir um 00:20 Uhr zu einem Heckenbrand in den Ortsteil Padenstedt-Kamp alarmiert werden.
Vor Ort hatte eine umgekippte Feuerwehrwerksbatterie die Hecke des Nachbargrundstücks in Brand gesetzt. Die Anwohner konnten den Brand glücklicherweise bereits vor Eintreffen der ersten Kräfte löschen, sodass unsere Aufgabe nur in der Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera bestand.