Die Serie der ominösen Alarmierungen geht weiter. Um 22:39 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall in die Osterheide alarmiert. Dort sollte ein PKW innerorts mit einem Baum kollidiert und eine Person eingeklemmt sein. Noch während sich unsere Kräfte im Feuerwehrhaus umgezogen haben, kam um 22:41 Uhr die Einsatzabbruch-Meldung durch die Leitstelle Mitte. Die Person sei doch nicht eingeklemmt und nur leicht verletzt.
Daraufhin haben wir alle Aktivitäten eingestellt. Parallel waren bereits Kräfte der Polizei vor Ort und die Berufsfeuerwehr Neumünster mit dem Rüstzug auf Anfahrt. Auch der alarmierte Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 42 konnte den Anflug abbrechen.
Für die Arbeit der Polizei war die Hauptstraße, in der sich der Unfall ereignete, kurzzeitig gesperrt.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurde am 07.02.26 um 16:07 Uhr zum Bahnübergang im Bereich Padenstedt-Kamp an der Kreisstraße K12 alarmiert. Hier war ein Regionalzug mit einer Person kollidiert.
Kurz nach dem Eintreffen war klar, dass es die nächsten Stunden in erster Linie ein Polizeieinsatz sein würde. Dennoch galt es eine Vielzahl von Aufgaben abzuarbeiten, um die Bahnstrecke Hamburg-Neumünster möglichst schnell wieder freizugeben. Die Kreisstraße 12 war während des Einsatzes ebenfalls voll gesperrt, sodass ein Schwerpunkt auf der Verkehrssicherung lag. Diese Maßnahmen zogen sich bis 19 Uhr.
Parallel wurde die Unfallstelle für die Arbeit der Polizei bestmöglich ausgeleuchtet. Weiterhin galt es den Lokführer und die Reisegäste sowie Fußgänger z.T. rettungsdienstlich zu sichten und bis zum Eintreffen des PSNV-Teams zu betreuen.
Im Anschluss folgten bis circa 19:45 Uhr umfassende Reinigungsarbeiten an der Unfallstelle und an unserem eingesetzten Gerät. Zurück im Feuerwehrhaus wurden wir von einem weiteren PSNV-Team des Kreises in Empfang genommen, um ein Einsatz-Nachsorgegespräch zu führen, welches in die Einsatznachbesprechung überging. Die letzten Kräfte waren erst sechs Stunden nach der Alarmierung zurück zuhause.
Um die Mittagszeit wurden wir zu einem medizinischen Notfall mit unserer AED-Gruppe hinzu alarmiert. Wir waren innerhalb von zwei Minuten mit sechs Leuten vor Ort und weitere neun Kameraden sind die Einsatzstelle ebenfalls angefahren. Weiterhin waren zwei Kräfte der BF Neumünster in zivil noch vor dem Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt mit dabei, sodass der Person angemessen und schnell geholfen werden konnte. Im weiteren Verlauf haben die Profis vom Rettungsdienst übernommen und wir konnten nach rund 30 Minuten wieder einrücken.
Heute Nachmittag wurden wir zu einer brennenden Heizung in die Poststraße gerufen. Hier kam Rauch aus der Decke in einer Wohnung.
Vor Ort fanden wir einen Schwelbrand an einer elektrischen Heizung vor und schalteten das Haus unverzüglich stromlos. Im weiteren Verlauf wurde die gesamte Doppelhaushälfte intensiv erkundet und Teile der Decke geöffnet, um z.B. mögliche Glutnester zu entdecken. Hierzu kam u.a. die Wärmebildkamera zum Einsatz, da mit dem menschlichen Auge nur ein paar Verfärbungen im Deckenbereich erkennbar waren.
Aufgrund der schneebedeckten und glatten Straßen war die Poststraße zum Schutz der Einsatzkräfte für ca. zwei Stunden voll gesperrt.
Aufgrund des Alarmierungsstichworts "Feuer in einem Gebäude" in Kombination mit der Tageszeit (zwischen 6 und 18 Uhr) wurden auch die FF Arpsdorf und die FF Wasbek von der Leitstelle als Verstärkung alarmiert. Beide Wehren sorgten für den Aufbau der Wasserversorgung zu unserem LF10, die dann aber nicht benötigt wurde. Beide konnten zügig wieder zurückbauen und aus dem Einsatz entlassen werden. Zudem waren die Polizei und ein RTW aus Neumünster vor Ort. Die Feuerwehr Padenstedt war mit 17 Kräften vor Ort, von denen zwölf auch ausgebildete und taugliche Atemschutzgeräteträger sind.
Inklusive der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft zog sich der Einsatz bis 18 Uhr.